Design Thinking

Design Thinking

Was hat Design Thinking mit Nachhaltigkeit zu tun?

Gestaltungsentscheidungen haben vor allem dann lange Bestand, wenn die fertigen Räume Nutzungsanforderungen gut erfüllen. Dafür ist es entscheidend, nicht nur aus dem Bauch heraus, sondern aus NutzerInnensicht zu entwerfen. „Design Thinking“ ist eine Herangehensweise dafür.

Wir probieren das aus und haben z.B. für ein Gründerzentrum mit Co-Working-Space sogenannte „Personas“ entwickelt. Das sind fiktive Nutzer und Nutzerinnen, die man möglichst genau mit Name, Alter, Hobbys, Anliegen und Wünschen beschreibt. Dann stellt man sich vor, wie diese Menschen die Räume benutzen, auf welche Hindernisse sie stoßen und welche Bedürfnisse sie haben.
In diesem Projekt haben wir die Entscheidungsträgerinnen einbezogen, diese haben weitere Nutzergruppen ergänzt und wir sind mit ihnen „virtuell“ durch das Gebäude gegangen.

Ergebnis: noch mehr Elemente für Barrierefreiheit, organisatorische Entscheidungen, besseres Verständnis zu notwendigem Stauraum und vieles mehr. – Und ganz nebenbei: Wir ließen in dem Projekt auch den Fragebogen zur Deklaration Nachhaltigkeit ausfüllen, führten Gespräche pro und contra Linoleum und erstellten schlussendlich ein Konzept, in dem alle Möbel in allen Räumen flexibel nutzbar und kombinierbar sind.

Personas entwickeln
Nutzung definieren
Nutzerdefiniert planen

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