Zirkuläre Wertschöpfung

Cradle to Cradle - Zirkuläre Wertschöpfung in der Innenarchitektur
 
Die zirkuläre Wertschöpfung kann man am besten als Cradle to Cradle (etwa: „vom Ursprung zum Ursprung“) beschreiben. Das ist die Idee von einer Kreislaufwirtschaft, in der Produkte und Materialien nach ihrer Nutzung wieder zu Rohstoffen werden. Das Ideal: Es gibt keinerlei Abfall, keinen Bauschutt, wenn etwas umgeplant, erneuert oder abgerissen wird.

Beispiele:

⏩ Materialien und Produkte, die unverklebt und in Einzelkomponenten verwendet werden, etwa selbstliegende und reversibel fixierte Teppichfliesen, die recycelfähig sind und vom Hersteller zurückgenommen werden.

⏩ Natürliche Materialien, die im besten Falle unschädlich kompostierbar sind, und somit in der Natur eine neue Verwendung als Nährstoff finden.

⏩ Vereinfachte, monolithische Bauweise, z.B. mit Stampflehm, statt eines mehrschichtigen Wandaufbaus mit Folien und Dämmung.

⏩ Wiederverwendung vorhandener Bauelemente und Materialien aus Bauteilbörsen oder vom Zweite-Hand-Markt.

⏩ Einsatz von Materialien, die ihrerseits aus Abfall hergestellt wurden, etwa Garne, Teppiche und Stoffe aus PET-Flaschen und Fischernetzen.

 

Aktuelles

Architektur im Film: Die Architekten

In der Programmreihe "Architektur im Film" der Architektenkammer Berlin gab es am letzten Donnerstag, dem 16.06.2022 den Film "Die Architekten"

Architektur im Film: Die Böhms

In der Programmreihe "Architektur im Film" der Architektenkammer Berlin ging es am letzten Donnerstag, dem 19.5.2022, um den Film "Die Böhms".

Wie sieht das Büro der Zukunft aus?

Im zweiten Band des „Office Pioneers“ formulieren renommierte Experten Antworten auf die Frage: Wie werden Büros und Büroarbeit 2030 aussehen?