Kompetenz:
Nachhaltiges Bauen und Kreislaufgerechtigkeit
Ansprechperson:
Dipl.-Ing. Juliane Moldrzyk
jm@raumdeuter.de
Dr. phil. Dipl.-Ing. Inga Ganzer
ig@raumdeuter.de
Anwendungsgebiete:
wohngesunde Räume
natürliche Baustoffe
kreislaufgerechtes Bauen
alle Nutzungsarten
Innenarchitektur ist kompetent: raumdeuter plant nachhaltige und gesunde Räume
Nachhaltigkeit und ökologischer Innenausbau
Die Bewahrung unserer Umwelt ist Teil unserer Unternehmensphilosophie. Klimaschutz, Ressourcenschonung und weniger Versiegelung gehören als Thema nicht nur zu unserem Berufsfeld, sondern auch in den Alltag.
Neben Seminaren und Fachlektüre bleiben wir in diesem Themenfeld am Ball: Inga Ganzer engagiert und informiert sich ehrenamtlich im NABU, Naturschutzbeirat Teltow-Fläming und BUND. Juliane Moldrzyk ist Mitglied im Ausschuss für Nachhaltiges Bauen in der Berliner Architektenkammer.
Unsere Projekte:
Als Büro haben wir die Deklaration zur Phase Nachhaltigkeit unterschrieben – eine Kooperation zwischen Bundesarchitektenkammer und DGNB. Zu Beginn eines Projektes nutzen wir gern den dazugehörigen Fragebogen, um die Einstellung unserer Kund*innen zur Nachhaltigkeit kennenzulernen. Wir engagieren und vernetzen uns zudem in der Bauwende Allianz, um mit anderen Engagierten gemeinsam Lösungen für nachhaltiges und zirkuläres Bauen zu erreichen und Wissen zu verbreiten.
Unser Hauptaufgabengebiet „Bauen im Bestand“ ist bereits durch die Beibehaltung der grundlegenden Bausubstanz ressourcenschonend. Kurz gesagt: Wir planen sowieso in Gebäuden, die schon da sind und machen sie zukunftsfähig!
Beim Um- und Ausbau bevorzugen wir bei gleicher Eignung ökologische und nachhaltige Produkte aus Holzwerkstoffen und anderen natürlichen Materialien (z.B. Linoleum, Kautschuk, Kork, Kokos, Sisal). Wir erläutern unseren Kunden bei Bedarf die verschiedenen Möglichkeiten nachhaltigen, kreislaufgerechten Bauens und bringen dabei unsere Erfahrungen mit alten Techniken (z.B. Lehmputz) mit ein. Wenn möglich empfehlen und organisieren wir die Aufarbeitung oder Wiederverwendung alter Möbel, Materialien oder Bauobjekte (z.B. Türen und Fenster).
Je strenger desto besser: Wenn eine Firma oder ein Investor besondere Anforderungen an Gebäude und Ausstattung stellen (z.B. Zertifizierung), sind wir dabei. Wir kennen die passenden Produkte und Bauweisen. Wir fordern die entsprechenden Informationen von den Herstellern. Wir setzen uns verstärkt dafür ein, reversibel zu bauen, langlebig, emissionsfrei und natürlich. Sprechen Sie uns darauf an!
Im Büroalltag:
Wir nutzen in unserem Büro ausschließlich Ökostrom und trennen unsere Abfälle, so dass Recycling möglich wird. Um den CO2-Ausstoß unseres Büros zu senken, bevorzugen wir bei Wegen zum Büro und zum Termin öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad. Motorisierte Mobilität lösen wir mittels Elektro-Carsharing. Wir nutzen Bio- und faire Produkte sowie bevorzugt vegetarische Varianten für unsere Pausenversorgung oder Mitarbeitenden-Events. Präsentationen versenden wir fast ausschließlich papierlos. Ganz ohne Papier kommt man in der Planungsbranche nicht aus. Dafür verwenden wir Recyclingpapier und nutzen „Schmierpapier“ weiter. Über den Ausbau unserer eigenen Büroräume lesen Sie hier mehr >>>
Mehr als „Öko“:
Nachhaltig ist mehr als natürlich und müllfrei. Wir entwickeln und beachten in unseren Projekten Aspekte der Barrierefreiheit und Teilhabe, der Flexibilität und Mehrfachnutzung, Suffizienz („nicht mehr als nötig“), intuitiver Nutzbarkeit und Wartungsfreundlichkeit. Nur, wenn Räume für alle gut nutzbar und leicht verständlich sind und sich dem Zweck anpassen, ist ein baldiger neuer Umbau obsolet.
Gern begleiten wir Sie bei Ihrer Reise in neue Räume umweltbewusst, ressourcenschonend und mit sozialem Anspruch. Fragen Sie uns konkret danach!
Für folgende Kunden haben wir schon gearbeitet:
Naturstiftung David: Wildnisbüro in Berlin >>zum Projekt
Zoologische Gesellschaft Frankfurt/Main: Beratung zur Wettbewerbsausschreibung des Gebäudeneubaus (Innenarchitektur, neue Arbeitswelten und Nachhaltigkeit). Zur Arbeit des FCC und zum Siegerentwurf finden Sie hier mehr >>>
Bundesamt für Naturschutz (BfN): Entwurf für Pausen- und Kommunikationsorte
Naturerbe-Rat: Ressourcenschonende Ausgestaltung der Eventlounge zum 20jährigen Jubiläum >>>
Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB): Umgestaltung eines Seminarraums und Sozialbereichs >> zum Projekt
Lassen Sie sich von unseren Projektfotos inspirieren und lesen Sie mehr in unseren passenden Blogartikeln >>>.
Eine Gestaltung, die einen Bezug zur Natur, zu Pflanzen und natürlichen Materialien herstellt, trägt nachweislich zum menschlichen Wohlbefinden bei. Dies ist ein Aspekt von nachhaltigem Design. Tatsächlich ökologisch und ressourcenschonend werden die Räume dann, wenn die Materialien selbst natürlich und unschädlich sind und möglichst kreislaufgerecht verbaut.
Flexible, lose Möblierung bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und trägt dazu bei, Räume zeitlich umfassend zu nutzen und dadurch auch Fläche zu sparen. Ob Besprechung, Seminar, Vortrag oder Pause: Durch Stapelstühle, tragbare Hocker, Tischböcke und lose Platten lassen sich Szenarien leicht anpassen.
Wir planen bei Interesse mit wohngesunden und atmungsaktiven Materialien wie Naturstein, Kalkputz, Marmormehlputz und Lehm sowie mineralischen Anstrichen. Neben einheimischen, nur geölten Hölzern nutzen wir auch schnell wachsenden Bambus für Möbel.
Unser eigenes Büro haben wir ressourcenschonend und wartungsfreundlich sowie teilweise kreislaufgerecht ausgebaut: Mit Aufputz-Installationen, Verzicht auf das Verputzen der Wände, Wiederverwendung von Möbeln und einer alten Tür aus dem Bauarchiv. Mit Linoleum und Holzwolleplatten kamen natürliche Materialien zum Einsatz.