Auftraggeber:
BIM Berliner Immobilien Management GmbH
Standort: Berlin-Moabit
Zeitraum: 2024-2026
Fläche: 2.700m²
Themen:
Activitybased Working
Farbkonzept
Öffentliche Hand
Moderne Büroräume für die Berliner Verwaltung am Standort Alt-Moabit
Schöner Arbeiten in der Verwaltung
Mitte der 1990er Jahre plante Josef Paul Kleihues das „Spreeforum“ mit dem markanten linsenförmigen Baukörper an der Spree. Die hochwertige Innenausstattung beinhaltet viele aufwändige Details, darunter eigens entworfene Türklinken.
In Zuge der nun erfolgten Sanierung für die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH konzipierte unser Büro das Farb- und Materialkonzept für die Innenräume in Abstimmung mit dem Hochbau-Architekten. Wir übernahmen die Küchenplanungen und entwickelten weiterhin Lösungen für die Büroausstattung und Möblierung mit verschiedenen Funktionsbereichen. Die Möblierung folgt dem übergreifenden biophilen Gestaltungskonzept mit Eiche-Elementen, Grüntönen und gedeckten Farben, aufgelockert mit Rosé-Akzenten. Insbesondere die getönten Wände, die holzfarbenen Schreibtischplatten und der indirekte Lichtanteil tragen zu einer angenehmen Raumstimmung bei.
Die Flächen werden von der Landesverwaltung im Desksharing-Modus genutzt und stellen Räume für das sogenannte Activity-based Working zur Verfügung. Das Konzept dahinter heißt FAO – Flexible ArbeitsOrte. Es ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer besseren Flächen- und Ressourceneffizienz öffentlicher Immobilien. Ziel der Strategie ist es, die Verwaltung vorwiegend im landeseigenen Immobilienbestand unterzubringen und dem Flächenmangel in den Berliner Verwaltungen entgegenzuwirken.
Im Rahmen der Umsetzung wurden verschiedene Angebote eingeplant: Projektbüros, Fokus- und Ruheräume, Gruppenbüros mit Zusatzmöblierung, Telefonboxen, persönliche Locker, sowie Besprechungsräume in verschiedener Sitzplatzzahl und Ausrichtung. Die Einhaltung der Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung ist stets selbstverständlicher Teil unserer Planung, ebenso wie eine akribische Abfrage der Bedarfe für die Küchennutzung.
Die Möblierung erfolgte auf Grundlage von bestehenden Rahmenverträgen im Sammelbestellverfahren. Hier galt es, die einzelnen Komponenten der Möbel passgenau festzulegen, Mengen zu erfassen, Bestelllisten zu erstellen und den Lieferprozess logistisch zu koordinieren. Im Rahmen des Auftrags wurden weitere Aufgaben übernommen wie die grafische Entwicklung von Glasbeklebungen als Durchlaufschutz und die Ausschreibung von Türschildern und Sondermobiliar wie z.B. Telefonboxen.
Die wohnliche Raumatmosphäre und der fantastische Blick über die Spree schaffen nun einen attraktiven Arbeitsort mit viel Raum für Austausch und Begegnung.
Fotos: Emmanuel Decouard